Presse
Ein Dultaff gewinnt den zweiten Preis
Altötting. 22 Partien, 88 Kartler: Diese Bilanz ist nicht schlecht, doch sie hätte besser sein können. „In Miesbach war gleichzeitig ein Turnier, sonst wären sicher mehr nach Altötting gekommen“, sagte Spielleiter Richard Heimerl am Samstagmittag, nachdem das Hofdult-Schafkopfturnier im Hell-Zelt über die Bühne gegangen war. Der Grund: Zu dem Bewerb kamen wie in den vergangenen Jahren zahlreiche Auswärtige - so wie der Sieger, Alois Maier (64 Punkte). Die heimischen Schafkopfer schnitten aber auch nicht schlecht ab. Mit Johannes Unterhuber (56 Punkte) landete ein Altöttinger auf dem dritten Rang und Zweiter wurde mit dem Kastler Andreas Bart (47 Punkte) ein „Dultaff“, der für den gleichnamigen Verein sogar beim Auszug dabei war. Das freute Simone Hell von der Festwirtsfamilie, die die Preise gestiftet hatte: „Er hat zum Training viel bei uns im Zelt gespielt. Schön, dass sich das gelohnt hat.“ - sh
FEUERWERK ZUM ABSCHLUSS
Neun Tage sind schon vorbei, heute geht die
Hofdult mit dem zehnten zu Ende - und das mit einem großen Knall: Den
abschließenden Höhepunkt bildet das große Feuerwerk der Schausteller und
Fieranten, das um 22 Uhr gezündet werden soll. Ansonsten steht der
heutige Montag im Zeichen der Kinder - es ist Familientag, noch einmal
gelten verbilligte Fahrpreise. Im Hell-Zelt, das ab 13 Uhr Gastgeber für
die AWO-Sternwallfahrt ist, spielt erst die Musikkapelle Altötting, ab
19 Uhr sind die „Zellberg Buam“ an der Reihe. Im Weißbierzelt sorgt ab
18 Uhr „Hopfen und Malz“ für Stimmung, in der Postschänke spielen von 20
bis 1 Uhr „schmidt & eder“. - sh
Quelle: PNP (27.06.2011)
Rund geht's beim Endspurt
Hofdult startet ins letzte Wochenende - Hoffen auf besseres Wetter
Altötting. „Das Wetter war bis jetzt
alles andere als ideal. Hoffen wir, dass es am Wochenende noch aufholt“:
So hat Bürgermeister Herbert Hofauer den äußeren Rahmen für die erste
Hälfte der Hofdult zusammengefasst. Hitze hatte niemand gewollt,
durchwachsenes Wetter hatte man herbeigesehnt - doch heftige Regengüsse,
wie sie während der letzten Tage immer wieder über Altötting
herniedergegangen waren, das war eines der Schreckgespenster, das nun
Wirklichkeit geworden ist - freilich nicht für alle, wie bei der
Dultbesprechung am gestrigen Freitag (siehe dazu auch Bericht auf Seite
21) klar wurde. In den Festzelten zumindest sei guter Besuch zu
verzeichnen gewesen, die Stimmung sei bestens, das Treiben friedlich
gewesen. Das sagten übereinstimmend die Wirtinnen der drei Festzelte,
Simone Hell, Sabine Detter und Gabriele Tandler. Auch wenn ihnen das
schlechte Wetter zu schaffen gemacht habe, so habe es ihnen doch
deutlich weniger Probleme bereitet als den Schaustellern und Fieranten.
Entwarnung gibt es von der Wetterfront allerdings nicht. Freilich ist Besserung vorhergesagt,
allerdings sind laut Prognose Schauer weiterhin wahrscheinlich.
Merklich schöner werden soll es erst Anfang kommender Woche - reichlich
spät für die Dult insgesamt, zeitig genug aber dafür, dass der Ausklang
nach Maß gestaltet werden kann: Am Montag, 27. Juni, steht nämlich das
große Feuerwerk bevor, mit dem sich Schausteller und Fieranten
verabschieden. Gezündet werden soll es laut Angaben der Veranstalter von
der Stadt um 22 Uhr. - sh
DAS DULTPFERDERENNEN: Spannende Bewerbe am Schneiderbauerhof - aber das Publikum bleibt wegen Regens aus
Altötting. Das Finale des traditionellen
Dultrennens war spannend wie nie zuvor: Bis zur letzten Kurve kämpften
gleich fünf Traber um den mit 600 Euro dotierten Großen Preis der Stadt
Altötting. Am Kurvenausgang lag Flying Theresa mit Andreas Barth im
Sulky auf gleicher Höhe mit Fiant und Manfred Raith. Eine halbe
Pferdelänge dahinter donnerten Staro Alladin und Alois Ortner über die
Piste, gefolgt von Express Golfi und Marion Ditzinger sowie jetzt mit
deutlichem Abstand dem Rest des Starterfeldes. Staro Alladin und Alois
Ortner mobilisierten mit aller Kraft die Reserven und gewannen das
Rennen auf der Ziellinie. Zweite wurden Fiant und Manfred Raith, der
dritte Platz ging an Flying Theresa und Andreas Barth.
Das Rennen der
Haflinger gewann Andrea Schönmüller auf Osiris vor Corinna Steinberger
und Maxl. Dritte wurde Magdalena Reiter mit Ornella. Grund zur Freude
hatten nicht nur die Reiterinnen, sondern auch Josef Holzleitner, dem
mit Ornella und Osiris gleich zwei der drei vorne platzierten Pferde
gehören.
Beim Rennen der Ponys und Kleinpferde gewann Irene
Zehetmaier mit Darklight vor Anna Herzog auf Blacky und Petra Greißl mit
Amiga. Im Rennen der Kaltblutpferde holte Pia Wochinger mit dem Pferd
Nico von Familie Wiedl den Sieg. Lisa Aue auf Prosecco wurde Zweite -
und damit zugleich Letzte, denn der Rest des Starterfeldes kam nicht ins
Ziel.
Besonders spannend war das Pony-Rennen. Romy Zehetmaier mit
Pretty sowie Veronika und Johanna Fackler auf Schneewittchen und Charly,
beides Ponys von Elisabeth Schneiderbauer, preschten Kopf an Kopf auf
die Ziellinie zu. Das bessere Ende hatte schließlich Romy Zehetmaier mit
Pretty für sich. Sie verwies Veronika Fackler mit Schneewittchen und
Johanna Fackler mit Charly auf die Plätze.
Auch wenn spannende
Rennen zu sehen waren: Das Interesse der Zuschauer am Dultpferderennen
blieb hinter dem der vergangenen Jahre zurück. Und das aus einem
einfachen Grund: Das tolle Erlebnis wurde verwässert, etwa mit Beginn
des ersten Wettbewerbes setzte der Regen ein.
Für die Teilnehmer der
vom PSV Altötting ausgerichteten Rennen, für die Bürgermeister Herbert
Hofauer die Schirmherrschaft übernommen hatte, war der Regen von
Vorteil, weil die Piste griffig und kein Staub aufgewirbelt wurde.
Jedoch schleuderten die Traber gewaltig Dreck auf die Fahrer. - gs
Quelle: PNP (25.06.2011)
Ein Pinguin, viele Pferde und noch mehr Stimmung
Altötting. Gerade ist mit der Nacht auf Fronleichnam einer ihrer Höhepunkte vorbei, da startet die Hofdult in die zweite Halbzeit. Nachdem am Dienstagnachmittag im Zelt der Festwirtsfamilie Hell zunächst noch der Tag des Landkreises und der Behörden über die Bühne ging und 105 Preis verlost wurden (Hauptgewinner siehe Bild unten) und abends beim Gastspiel der „Topsis“ guter Besuch registriert wurde, steht dort am heutigen Donnerstag zunächst ein Frühschoppen auf dem Programm, ehe von 11 bis 14 Uhr ein Musikantenstammtisch mit René Reichsebner stattfindet. Um 15.30 Uhr beginnt dann der Auftritt der „Festkapelle Heinz Müller“. Morgen sorgen ab 15 Uhr die „Pfundsbuam“ und ab 19.30 Uhr die „Allgäuer Dorfmusikanten“ für Stimmung. Den musikalischen Frühschoppen heute im Weißbierzelt gestaltet ab 10 Uhr das „Borkenkäfer Echo“, abends spielt ab 19.30 Uhr die Showband „Pik As“. Am morgigen Freitag ist Festwirtsfamilie Detter Gastgeber beim Tag der Betriebe und Vereine (Beginn 19 Uhr), bei dem die Blaskapelle Großkarolinenfeld für Stimmung sorgen wird. In der Postschänke ist am heutigen Fronleichnamstag ab 11 Uhr Weißwurstessen angesagt, von 20 bis 1 Uhr treten „schmidt & eder“ auf. Am Freitag spielt von 21 bis 2 Uhr die „Apollos Show- und Partyband“. - sh
Quelle: PNP (23.06.2011)
Ein Höhepunkt jagt den anderen
Mit der Nacht auf Fronleichnam steht heute der bestbesuchte Tag der Hofdult bevor - Reservierbare Tische längst ausgebucht
Altötting. Es war wie immer am ersten
Dultmontag im Graminger Weißbierzelt: Die Band „Wipe Out“ spielte, die
Gäste kamen in Massen, die Stimmung war bestens, zu vorgerückter Stunde
wurde auf den Bänken ausgelassen getanzt - wie sich die Hofdult bislang
überhaupt guten Zuspruchs erfreut hat. Ein Mangel an Besuchern ist
jedenfalls nicht zu beklagen. Das wird sich auch heute mit Sicherheit
nicht ändern, steht doch mit der Nacht auf Fronleichnam der Dulttag an,
an dem traditionellerweise der beste Besuch zu verzeichnen ist. Dass das
auch heuer so sein wird, daran zweifeln die Festwirte nicht. Ein Indiz
dafür: Die Tischkontingente, die im Voraus zur Reservierung freigegeben
wrden, sind seit langem ausgebucht und hätten gut und gerne doppelt
vergeben werden können .
Das Programm, das heute bevorsteht, sieht
neben dem Kindertag (14 bis 18 Uhr) Folgendes vor: Im Hell-Zelt spielt
ab 19.30Uhr die „Joe Williams Band“, im Weißbierzelt wird die Showband
„Pik As“ für Stimmung sorgen und in der Postschänke wird die Show- und
Partyband „Apollos“ selbiges tun, von 21 bis 2 Uhr.
Gestern
Nachmittag stand der Tag des Landkreises und der Behörden im Hell-Zelt
im Mittelpunkt.Vertreter von Behörden, Institutionen und Kommunen waren
der Einladung zahlreich gefolgt, viele hundert von ihnen waren zugegen.
105 Preise wurden unter ihnen verlost. Die weiteste Anreise hatte eine
Delegation aus Landshut hinter sich mit Oberbürgermeister Hans Rampf an
der Spitze - für ihn eine Rückkehr an eine alte Wirkungsstätte, war er
es doch, der vor seiner politischen Karriere die McDonalds-Filiale in
Altötting angesiedelt hatte. - sh
Die Hofdult im Zeichen der Kinder
Altötting. Ganz im Zeichen der jungen
Besucher steht die Hofdult am heutigen Mittwoch, 22. Juni: es ist
Kindernachmittag, von 14 bis 18 Uhr. Dabei haben die Mädchen und Buben
Gelegenheit, die Fahrgeschäfte auszuprobieren, an denen verbilligte
Preise gelten. Darüber hinaus sieht das Programm vor:
Ballonweitflugwettbewerb, Malwettbewerb, Fuß- und Handballtorwand,
Glücksrad, Kinderschminken, Kletterbaum und Masskrug schieben. - red/F.:
gw
Quelle: PNP (22.06.2011)
900 Besucher beim Seniorennachmittag
Große Resonanz auf Veranstaltung bei der Hofdult im Graminger Weißbierzelt - 60 Preise wurden vergeben
Altötting. Er ist von der Hofdult nicht
mehr wegzudenken - der Seniorennachmittag im Festzelt der Familie
Detter, zu dem die Stadt zusammen mit dem Ortsverein der
Arbeiterwohlfahrt gestern einmal mehr eingeladen hatte. Ausgezeichnete
Stimmung, Gratisbrotzeiten und -getränke, dazu noch zünftige Blasmusik,
das waren die Garanten für eine gelungene Veranstaltung. Wesentlichen
Anteil am Erfolg hatten unter anderem die Stadt, die
Stadtratsfraktionen, MdL Ingrid Heckner und Landrat Erwin Schneider
sowie Geschäftsleute und Betriebe, die Geschenkkörbe gesponsert hatten.
Insgesamt wurden 60 Preise vergeben.
Es sei eine einmalige
Geschichte gewesen, als diese Altennachmittage vor 40 Jahren ins Leben
gerufen worden seien, sagte Altlandrat Seban Dönhuber und verwies auf
den damaligen Initiator Tom Rottmüller. Es gelte, mit diesem Nachmittag
die Verdienste jener Menschen zu würdigen, die den Staat wieder
aufgebaut hätten: „Uns ist damals nichts in den Schoß gefallen“. Über
die große Resonanz freute sich Hans Walter, der Vorsitzende des
AWO-Ortsverbandes: 900 Besucher waren gekommen. Mit dieser guten
Tradition wolle die Stadt den Senioren ihre Reverenz erweisen, sagte
Bürgermeister Herbert Hofauer.
„Glückskind“ Niclas Schneidmüller zog
die Gewinnnummern an dieser „Jubiläumsvernstaltung“ und sorgte für
manches dankbare, strahlende Gesicht bei den Gästen. Zum Gelingen trug
auch die Musikkapelle Altötting bei. Sie spielte unter der Leitung von
Bernhard
Jira schmissiger Blasmusik und sorgte so für das passende Ambiente. - jok
Quelle: PNP (21.06.2011)
Glück im Wetter-Pech: Regenpause beim Hofdultauszug
Zehntägige Großveranstaltung wurde am Samstagnachmittag offiziell eröffnet - Heute Seniorennachmittag
Altötting. Einheitsgrau statt Weiß und
Blau - das Wetter spielte nicht so recht mit, als am Samstagnachmittag
die Hofdult eröffnet wurde. Und so mochte auch die Farbe des Himmels
ganz und gar nicht zum Anlass passen, wo sich das Fest doch als
Ausdruck bayerischer Gemütlichkeit und Gastlichkeit versteht.
Doch
auch wenn die äußeren Bedingungen arg zu wünschen übrig ließen: Für den
traditionellen Dultauszug, in den sich neben zahlreichen Fußgruppen,
darunter dem Brauchtum verschriebene Vereine ebenso wie Blaskapellen,
auch etliche Kutschen mit prominenten Passagieren an Bord eingereiht
hatten, hatte der Wettergott ein Einsehen. Während kurz vor dem Start
des Zuges noch ein heftiger Schauer herniedergegangen war und sich auch
im Anschluss an diesen die Schleusen des Himmels einmal mehr öffneten,
so blieb es in der entscheidenden halben Stunde weitgehend trocken, es
nieselte lediglich eine kurze Weile.
Abgesehen davon: Selbst vom
drohenden Niederschlag ließen sich die Freunde der Hofdult nicht davon
abhalten, jene Straßen zu säumen, die der Zug auf dem Weg zum
Festgelände passierte. Im Gegenteil: Ausgesprochen zahlreich waren sie
erschienen, um sich das Spektakel nicht entgehen zu lassen, die Kinder
auf der Jagd nach Bonbons, die unters Volk geschleudert wurden. Einzig
die Verteilung des Publikums war etwas ungewöhnlich: Die dichtesten
Trauben von Menschen standen dort, wo ein Unterstand im Fall des Falles
eine rasche Flucht ins Trockene ermöglicht hätte.
Auch am Festgelände
lief alles wie am Schnürchen. Im großen Zelt der Festwirtsfamilie Hell
eröffnete Bürgermeister Herbert Hofauer die Hofdult offiziell, nachdem
er zuvor das erste Fass Märzen mit zwei gekonnten Schlägen angezapft
hatte. Die Schützen feuerten einen dreifachen Salut ab. Die Reihen
hatten sich schon am Nachmittag gut gefüllt, auch am Abend ließ der
Besuch nicht zu wünschen übrig - ein Bild, das sich am Sonntag
wiederholte, nicht zuletzt wegen der Königstreuen aus ganz Bayern, die
ihr 33. landesweites Treffen nach der Wallfahrt mit Messe in der
Basilika im Weißbierzelt ausklingen ließen (ausführlicher Bericht auf Seite 21).
Die
Hofdult samt Vergnügungspark dauert zehn Tage lang. Am kommenden
Montag, 27. Juni, geht sie mit einem großen Feuerwerk zu Ende. Den
Besuchern wird ein umfangreiches und abwechslungsreiches Programm
geboten, in den drei Festzelten der Familien Hell, Detter und Tandler
ebenso wie drumherum. - sh
Quelle: PNP (20.06.2011)
Das Leiden der Patrioten
Gewitterfronten verwässern den „Königstreuen“ die Feierfreude - Trotz Wetterkapriolen gut 1000 Teilnehmer aus über 40 Vereinen
Altötting. Als würde es nicht schon
reichen, dass Bayern so frühzeitig Abschied von seinem „Märchenkönig“
nehmen musste - jetzt haben Wind und Wetter den Verehrern Ludwigs II.
auch noch in dessen 125. Todesjahr einen Strich durch die Rechnung
gemacht. Beim gestrigen „Patriotentreffen“ samt Wallfahrt mussten die
gut 1000 Teilnehmer tatsächlich jede Menge Patriotismus aufbringen, um
vor Regen und Sturm nicht die Fahnen zu streichen.
Was beim
Kirchenzug zur Basilika mit ein paar Tropfen begonnen hatte, steigerte
sich nach dem Gottesdienst mit Stiftsdekan Wolfgang Renoldner zu einem
regelrechten Wasserinferno. So stark goss es auf Trachtler, Musiker und
Brauchtumsbewahrer herab, dass nicht wenige schon vor dem Festzug das
Weite suchten und „zuglos“ den Rückweg zur Hofdult antraten.
Diejenigen,
die ausharrten, wurden von den - trotz des Wetters - zahlreichen
Zuschauern mit besonders starkem Applaus bedacht. Nicht zuletzt für die
leidgeplagten Musikkapellen beim Standkonzert vor dem Rathaus gab es
angesichts von Sturmböen und Platzregen so manchen „Extraklatscher“,
und auch in dem ein oder anderen Zuhörer erwachte der Patriotismus -
nach dem Motto: „Wenn
die bleiben, bleibe ich auch.“
Fürs
Ausharren und Mitmarschieren belohnt wurden die „Patrioten“ später auf
der Hofdult. Mit Fahnenbändern als Erinnerungsgeschenke bedankte sich
Cheforganisator Stefan Jetz bei den gut 40 angereisten Vereinen.
Zugleich beschwor der Landesvorsitzende der „Königstreuen“ den
Zusammenhalt und die Liebe zum Brauchtum. Gerade in einem runden
Gedenkjahr wie dem heurigen sei es wichtig, Gepflogenheiten am Leben zu
erhalten, so Jetz.
Wie fest solche Gepflogenheiten zusammenschweißen
können, zeigte sich an einem Spontanbesuch: Stephan Barbarino hatte
sich kurzentschlossen aufgemacht, um alte Bekanntschaften
aufzufrischen. Der gebürtige Burghauser hatte bis 2003 mit dem
„Ludwig“-Musical über 1,5 Millionen Zuschauer nach Füssen gelockt und
vor neun Jahren den Hauptdarsteller des Stücks zur Patriotenwallfahrt
entsandt. - ckl